POWER-GEL

SELF-MADE POWER-GEL

 

Energiegels,

viele von euch werden schon Erfahrungen damit gemacht haben,

kennen vermutlich ihre Favoriten und wissen welche einem im Wettkampf wohl bekommen und

jene die gar nicht gehen.

Aber warum nicht mal die Energiespender selber machen.

Die Energiespender selber machen

 

Alles was man dazu benötigt findet sich beinahe im täglichen Gebrauch und das Beste ist man kann nach dem persönlichen Geschmack und den entsprechenden Anforderungen variieren und

weiß genau was darin ist.

Was man dafür lediglich wissen muss ist, was aus welchem Grund enthalten sein soll und welche Lebensmittel die benötigten Energielieferanten enthalten.

100 Gram Gel, namhafter Hersteller enthalten im Durchschnitt

65 g Kohlenhydraten (24 g daraus aus Zucker)

33 g Wasser

0,6 g Eiweiß und

0,5 g Natrium

An diese Werte werden wir uns auch im Groben bei unseren Self-Made-Gels halten unter Berücksichtigung unserer explizieten Anforderungen.

 

Die Zubereitung

 

1. Zutaten abwiegen und vorbereiten

2.Traubenzucker in Energiedrink auflösen

3. Banane, Honig und Energiedrink mit Mixer vermengen

4. Mehl und Salz unter ständigem Rühren stückweise zugeben

5. Mit Zimt abschmecken

6. In Spritze abfüllen

7. Vorbereitete Squeeze-Beutel damit befühlen

8. Finished!

 

Die Verpackung

Jetzt fehlt uns nur noch eine renntaugliche Verpackung für die Gels.

Hierfür kann man sich zum Beispiel wiederbefühlbare Squeezy

Beutel bestellen oder noch einfacher sich im nächsten Supermarkt

normale Obst-Squeezys besorgen und diese nach Verbrauch,

mit einer Spritze die man in jeder Apotheke bekommt, wieder befühlen.

Eine Option wäre auch die Aufbewahrung in der Spritze selbst,

aber hier sowie in der geschmacklichen Zusammenstellung,

ist eurem Erfindergeist jetzt keine Grenze mehr gesetzt.

Warum – Energiegels?

 

Laut wissenschaftlichen Studien sollte man im Wettkampf seinen Körper durchschnittlich mit folgenden Mengen an Kohlenhydraten

(je nach Wettkampfdauer) versorgen um einen Leistungseinbruch rechtzeitig entgegen zu wirken.

1-2 Stunden Wettkampf bis zu 30 g Kohlenhydrate/ Std.

2-3 Stunden Wettkampf bis zu 60 g Kohlenhydrate/ Std

>3 Stunden Wettkampf bis zu 90 g Kohlenhydrate/ Std

 

Bananen

verwenden wir als Grundsubstanz für unser selbstgemachtes Power Gel.

Reife Obstbananen enthalten neben 74 % Wasser, 20 % Kohlenhydrate (Stärke + Zucker), 1,2 % Eiweiß und nur 0,2% Fett.

Bananen sind gesund und leicht verdaulich, sie enthalten Vitamin A/B/C, Folsäure sowie die Mineralstoffe Kalium und Magnesium (0,85 %). Außerdem stimmt es, dass Bananen glücklich machen. Sie enthalten Serotonin, Noradrenalin und Dopamin.

Bei der Reifung wird vor allem Stärke in Zucker umgewandelt. Zucker nutzt der Körper als schnelle Energiezufuhr. Stärke muss erst zu Zucker abgebaut werden und füllt geleerte Energiedepots langsamer auf.

Da unser Körper aber bei übermäßiger Zuckerzufuhr mit Insulin entgegensteuert und einfache Kohlenhydrate nur kurzzeitig Energie liefern, ist es wichtig auch sogenannte komplexe Kohlenhydrate, welche erst durch den eigenen Körper zu Zucker umgewandelt werden, zuzuführen. Hierzu gleich noch mehr.

Je gelber die Schale, umso größer ist also der Zuckeranteil. Unterm Strich sind die sonnig-gelben Früchte die Besten für uns. Die gelben Bananen enthalten die meisten Vitamine. Die Braunen verlieren hingegen bereits wieder die wichtigen Vitamine.

Zurück zu den Kohlenhydraten, sie sind unsere wichtigsten Energielieferanten. Die zwei großen, für uns interessanten Gruppen sind:

„Süße Kohlenhydrate“

oder auch Einfachzucker und Monosaccharide genannt.

Hierzu zählen Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker) und Galaktose. Zu den Zweifachzuckern, auch Disaccharide genannt, gehören u.a. die Saccharose = Rübenzucker = Rohrzucker, die Laktose = Milchzucker und die Maltose = Malzzucker.

„Nicht süße Kohlenhydrate“

werden auch als komplexe Kohlenhydrate bezeichnet. Sie bestehen aus vielen einzelnen, chemisch aneinander geketteten Zuckermolekülen. Im Rahmen der Verdauung werden sie in ihre Bestandteile zerlegt. Da dies relativ langwierig ist, hält das Sättigungsgefühl länger an als bei einfachen Kohlenhydraten wie Saccharose und Süßigkeiten. Der Körper wandelt alle Kohlenstoffe in Glukose um. Einfachzucker kann der Körper direkt aufnehmen. Zweifach- und Vielfachzucker werden durch die Verdauung in Einfachzucker aufgespalten.

Für die Energiegewinnung benötigt unser Körper Glukose. Daher baut er Einfachzucker, wie Fruktose und Galaktose, in der Leber zu Glukose um. Je nachdem wie schnell er aus zugeführten Kohlenstoffen Glukose bilden kann, steigt der Blutzuckerspiegel. Glukose geht sofort ins Blut. Fruktose steigert ihn nur sehr langsam. Bei komplexen Kohlenhydraten dauert es am längsten.

Somit steht fest, dass ein großer Teil unseres Gels, für die schnelle Energiezufuhr aus Einfachzucker bestehen muss.

Um uns aber nicht einfach reinen Zucker rein schmeißen zu müssen haben wir uns für den gesünderen Bienenhonig entschieden. Honig enthält ca. 70 % Invertzucker. Das ist eine Mischung aus Fruktose und Glukose und somit für unseren Zweck perfekt.

Noch etwas Traubenzucker dazu und die schnellen Energielieferanten sind komplett.

Für die Zufuhr der komplexen Kohlenhydrate verwenden wir Roggenmehl. Es besteht aus 71 % Kohlenhydraten, 14 % Wasser, 7 % Eiweiß, 6 % Balaststoffen, 1 % Fett und den wichtigen 1% Mineralstoffen.

Die Salze, welche dem Körper über den Schweiß verloren gehen, füllen wir über die Zugabe von natürlichem Meersalz, in unser Gel wieder auf. Natürliches Meersalz liefert neben dem chemisch raffinierten Kochsalz auch noch wichtige Mineralstoffe.

Um die gewünschte Viskosität zu erhalten und der Energiebombe noch einen Boost zu verpassen, kann man das Ganze mit einem Schuss koffeinhaltigem Energiedrink oder Kaffee verdünnen.

Selbstgemachtes Energiegel

Self made energy gel

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